In meinem Leben haben Tiere, neben meiner Familie, einen hohen Stellenwert. Sie gehören von Kindheit an in mein Leben.
Neben mir, meinem Mann und meinen drei Söhnen gehören zu meiner Familie noch, zwei Bernersennen-Mädels, ein Yorki-Mix, drei Katzen, vier Meerschweinchen, drei Hasen, drei Chinchillas und jede Menge Fische. Ach, um nicht zu vergessen, habe ich auch noch ein Pferd, welches sich aber in einem Stall befindet. Also kurz gesagt mein kleiner Zoo.
Ohne Tiere könnte ich nicht leben. Ich zog für unser hiesiges Tierheim, Katzenbabys groß. Nahm über das Tierheim Hunde in Urlaubspflege.
2007 kam ich auf die Idee mehr tun zu wollen. Da mir das nötige Kleingeld fehlt um finanziell helfen zu können, entschied ich mich Pflegestelle zu werden.
Ich stöberte durchs Internet und bekam dann am 3. Juni 2006 meine ersten zwei Pflegehunde (Welpen). Es war so ein tolles Gefühl etwas Gutes zu tun. Es ist zwar manchmal sehr stressig neben Familie und soviel eigenen Tieren, aber es macht riesigen Spaß und viel Freude. Wenn man in die Augen der süßen schaut, und die Dankbarkeit entdeckt, ist dieser Stress vergessen.
Am schönsten ist es für mich wenn ich nach einiger Zeit, oder nach ein zwei Jahren neue Bilder von meinen Pfleglingen bekomme... und sehe was aus ihnen geworden ist. Es sind immer wunderschöne, dankbare Hunde geworden.
LG Silvia
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Wir vom Projekt Vergessene-Fellnasen sind eine kleine Gruppe von Tierschützern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Tieren in Not zu helfen. Wir helfen Vereinen bei den Vermittlungen und stellen uns als Pflegestellen zu Verfügung. Fellnasen waren schon immer ein fester Bestandteil meines Lebens. Ohne Hund fehlt mir einfach was. Angefangen hat es mit unserem Irisch-Wolfshund-Riesenschnautzer-Mix Boomer, er wurde stolze 14 Jahre alt. Dann kam unsere Aika, Schäferhund-Podenca-Mix aus Italien, 2007 kam Polly auch aus Italien Beagle-Bretonen-Mix. Polly war eine gequälte Seele und hatte kein Vertrauen mehr in die Menschen. Von da an wusste ich, soweit es in meiner Macht steht, werde ich versuchen den Hunden zu Helfen eine Familie zu finden. 2008 kam dann noch Balu, Mastin-Espanol-Mix, dazu, ein Traum von Hund. Ich frage mich manchmal wie ich die Zeit dafür finde, neben Mann, Haushalt, Beruf, 2 Söhne und 3 Hunde. Aber ich bin mit Herz und Seele dabei und die Zeit habe ich gefunden (natürlich mit Unterstützung meines Mannes und meiner Söhne).Seitdem erlebe ich schöne und traurige Momente, die aber mein Leben auf eine ganz besondere Art bereichern. Mein Motto: Die ganze Welt kann man nicht verändern, aber die eine oder andere Welt eines kleinen Hundes schon.