Tiere, besonders Hunde, standen in meinem Leben immer an erster Stelle. Schon in meiner Kindheit und Jugend hatte ich viele Kleintiere und ließ auch sonst keine Gelegenheit aus, mit Tieren Umgang zu haben. Vor etwa neun Jahren zogen meine beiden Kater bei mir ein. Sie waren Katzenkinder, die von der Straße stammten und von einer deutschen Tierschutzorganisation mit der Flasche aufgezogen wurden, ehe ich sie adoptierte. Eine Zeit lang arbeitete ich auch selbst ehrenamtlich in einem deutschen Tierheim.
Vor nicht all zu langer Zeit machte ich ein kurzes Arbeitspraktikum bei einer in Griechenland ansässigen Tierschutzorganisation. Dort konnte ich am eigenen Leibe erfahren, wie schwer es ist Tag für Tag bei sengender Hitze etliche Hunde zu versorgen, bevor diese dank eines neuen Zuhauses oder einer Pflegestelle ihre Reise nach Deutschland antreten dürfen. Auch war ich live mit dem Elend konfrontiert, dem viele Hunde in den südlichen Ländern ausgesetzt sind.
Einige Zeit nach meiner Heimkehr hatte ich schließlich das Glück, dass meine Nachbarn einen freundlichen Mischlingswelpen aufnahmen, der aus einer Tötungsstation in Spanien stammte. Ich machte viele Ausflüge mit dem Kleinen und verbrachte viele fröhliche Stunden mit ihm zusammen. Die Familie überlegte sich früher oder später auch noch einen weiteren Hund anzuschaffen. Meine Sehnsucht nach einem eigenen Hund, die ich schon so lange hegte, begann immer stärker zu entflammen.
Beim Recherchieren fand ich die Hundeherzen Website und sah, dass dort Internetportalbetreuer gesucht werden und merkte es mir gedanklich vor. Letztlich fand ich dann bei meinen Recherchen auch meine eigene „Traumhündin“, eine griechische Schönheit, die einst ein Straßenhund war. Im Oktober 2008 durfte sie die Reise nach Deutschland antreten und zog bei mir ein. Nachdem die turbulente Anfangszeit weitgehend überstanden war, besann ich mich wieder auf Hundeherzen und nahm die Tätigkeit als Internetportalbetreuerin auf.