Gestatten, mein Name ist Floh.
In Spanien, wo ich herkomme, hat man mich Hero genannt. Hero heißt ja Held. Und vielleicht haben Sie mich „Held“ genannt, weil ich so heldenhaft um mein Leben gekämpft habe. Jedenfalls wurde ich im spanischen Tierheim abgegeben und man fand dort nicht heraus, warum ich so dünn, so nervös und so „komisch“ bin. Nach einer kurzen Zwischenstation bei einer anderen Pflegestelle kam ich zu meiner Mama Andrea.
Andrea hat sofort erkannt, dass ich ein bisschen „Gaga“ bin. Ein Besuch beim Tierarzt ergab, dass ich einen Lebershunt habe. Das ist eine ganz schlimme Krankheit und man wird damit geboren. Ich darf kein Fleisch essen. Das würde mich umbringen, sagt meine Mama Andrea.
Weil sich dann Ammoniak im Körper bildet und meine Leber das nicht abbauen kann. Es vergiftet meinen Körper und Nervenzellen sterben ab. Das ist leider schon passiert, weil ich ja 2 Jahre lang, bevor ich zu meiner Mama kam, Fleisch gefressen habe.
Ich sehe nicht mehr gut, aber das macht mir nix aus. Weil ich ja meine Mama rieche. Ach ja, ich habe auch noch ein Problem mit meiner einen vorderen Schulter. Mein eines Bein wir nur durch die Sehne gehalten. Aber ich laufe normal.

Meine Mama schreibt:
„Floh geht es für sein Krankheitsbild eigentlich sehr gut. Für alle anderen ist nicht zu erkennen. Er sieht halt immer schlechter, kommt aber in seiner Umgebung gut zurecht. Beim spazieren gehen läuft er „press am Fuss“ und jammert bis nach Hause. Als wollte er sagen:
LASS’ MICH BLOSS NICHT HIER! NIMM’ MICH WIEDER MIT HEIM!“ Er darf halt kein Fleisch und keine Wurst essen, was ihm aber egal ist, denn er isst alles was ich ihm anbiete.
Sehr gerne mag er: Salatgurke, Paprika, Marmeladenbrot, Reis, Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken, Äpfel, Babygläschen ohne Fleisch, usw. Und einfach alles, was wir auch essen. Es gibt nix, was er nicht mag.“
Wir sind sehr glücklich, dass Andrea Strauss, unseren Floh als Dauerpflegehund aufgenommen hat. Mit diesem Krankheitsbild kann man Floh nicht mehr vermitteln. Floh hat keine lange Lebenserwartung, aber die Zeit, die ihm bleibt, darf er genießen. Die Liebe, die Zuneigung und die Herzenswärme, die er dort bekommt… Das verdankt er seiner Mama, Andrea Strauss.
Danke tausendmal, liebe Andrea.
Wenn Sie eine Patenschaft für Floh übernehmen möchten, könnten von diesem Geld
- die Blutuntersuchungen
- der 4-wöchige Hundefriseurbesuch
- und die recht aufwendige Ernährung mit zusätzlichen Mineralien und Vitaminen
bezahlt werden.
Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen.