Waldtierheim Nähe Girona, Spanien
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Ich bin wütend, traurig, enttäuscht und dachte… dann lieber tot…

 

Warum ich wütend bin?

Weil es Menschen gibt, die 180 Hunde auf 400 m² so leben lassen und

es Tierschutz nennen!!

 

Warum ich enttäuscht bin?

Weil die Fotos, die ich gemacht haben, nicht das Elend und die Schmerzen

der 180 Hunde im gesamten Ausmaß widerspiegeln:

   
   

Kein richtiges Futter für die Hunde, ausser ab und zu gekochte

Hähnchengerippe, (die splittern können und den Magen und die Darmwände durchbohren, was den sicheren Tod der Hunde bedeutet), schimmeliges Brot, und Essenabfälle, die verdorben sind.

   
   

 

Keinerlei Abwechslung für die Hunde, aus Zeitvertreib beissen sie Steine.

Dadurch sind bei vielen dieser armen Geschöpfe die oberen Vorderzähne

abgewetzt.

 

ABER, was das Schlimmste von allem ist:

 

DIE HUNDE ERHALTEN KEINERLEI MEDIZINISCHE VERSORGUNG!!!

 

Fast alle haben: Milben in den Ohren, Flohnester im Fell, Räude, Bindehautent-

zündungen, Parasitenbefall und Beißwunden durch die täglichen Rangordnungs-kämpfe. Da sich die Hunde mit verschmutzen Pfoten kratzen, führt dies zu offenen großflächigen Wunden.

 

Nicht genug überdachte Übernachtungsmöglichkeiten der Hunde,

obwohl es auf den Fotos „nett“ dort aussieht. Sie schlafen auf dem blanken Boden und wer durch die Rangordnung keinen Platz in einer Hütte oder im Stall findet, muss draussen im Schlamm schlafen.

 

Zudem ist der Platz illegal, und man weiß nicht, wie lange sie dort bleiben können,

oder ob sie eventl. getötet werden, wenn die Behörden das Tierheim finden.

 

Mir kam der Gedanke in den Kopf: „Dann lieber tot, als so zu leben!“

 

Mir schossen die Tränen in die Augen, als ich das gesamte Elend sah. Ich kenne

viele Tierheime in Spanien. Auch viele sehr ärmliche Hundeaufbewahrungsanstalten. Aber das, was ich dort sah, bringt mit fast um.

 

Was mich am meisten entsetzt hat: Ich wiederhole mich:

DIE HUNDE ERHALTEN KEINERLEI MEDIZINISCHE VERSORGUNG!!!

 

Ich hatte eine schlaflose Nacht… Aber dann erwachte meine Tierschutzkämpfer-

natur.

 

Es sind viele Hunde dort, die noch nicht krank sind.

 

 

Vorrangig wollen wir diese Hunde dort herausholen. Wir hoffen, es gelingt uns,

da ja die selbsternannte Tierschützerin sooo an den Tieren hängt. Für diese Tiere suchen wir Pflegestellen oder Adoptanten, nachdem sie bei Evi und Silke 

www.progatampuria.com behandelt wurden.

Sie unterhält dort in der Nähe ein kleines sehr gut geführtes Tierheim. Die Hunde

von Evi finden Sie bei uns unter „Hundevermittlung“ mit einem „A“ gekennzeichnet.

 

Danach werden wir uns um die kranken Tiere kümmern. Wenn die gesunden und

starken Tiere nicht mehr dort leben, müssen die kranken Tiere nicht mehr täglich um ihr Leben fürchten und haben mehr Ruhe.

 

Im Waldtierheim vegetieren wunderschöne Setter, Bretone, Schäferhunde,

mittelgroße Mixe, ein Retriever, schöne Wuschels und Polarhunde. Alles Hunde, die es verdient haben, ein gutes Zuhause zu bekommen.

   
   
 Sie vegetieren stumpfsinnig vor sich hin...

 

Vor Ort engagieren sich noch zwei Frauen für die Hunde.

 

Angelika und Edeltraud. Sie wollten

eigentlich mit ihren Männern den

Ruhestand in Spanien genießen.

 

Aber das Elend der Hunde und

Katzen hat sie in die Klauen

bekommen. Sie können die Augen

vor dem Elend dort nicht

verschließen und helfen, wo sie

können.

 

Die nebenstehenden Hunde suchen noch eine Pflegestelle oder ein Zuhause

für immer.

 

Wenn Sie nun auch betroffen und berührt sind, dann helfen Sie uns mit einer

kleinen Spende, um die Hunde medizinisch versorgen zu können.

Hier gelangen Sie zum Spendenformular.

 

Haben Sie Fragen, dann gebe ich Ihnen gerne Auskunft.

Margit.Oeltze@hundeherzen.de

 

Februar 2010