Adoptantenbericht:
Liebe Frau Pfeiffer,
vor fast fünf Wochen haben wir Noa bekommen und es ist allerhöchste Zeit für einen kleinen Bericht. Die kleine Maus hat sich hervorragend bei uns eingelebt und zu einer ausgezeichneten Bewacherin von Sofas und Betten gemausert. Die Treppen läuft sie ohne Probleme rauf und runter und an der Leine läuft sie einfach traumhaft. Sie hat, entgegen unserer Befürchtungen, keinerlei Angst davor. Wir haben auch schon ein paar mal versucht sie von der Leine zu lassen. Einmal wäre sie beinahe stratzen gegangen. Ich habe sie dann kurz gerufen und mich hinter einem Busch versteckt und da kam sie ganz schnell angelaufen. Klaro, dass sie dafür ein riesen Lob bekommen hat. Am Anfang hingen ihr viele Rüden am Po, weil sie gut gerochen hat, aber das hat sie sich nicht großartig bieten lassen und die Rüden angerüffelt. Mit einigen Hunden hier, die wir öfters beim Gassi gehen treffen, versteht sie
sich richtig gut. Es ist schön zu sehen, dass Merlin und Noa sich als Team sehen. Merlin drängt zu aufdringliche Rüden von Noa ab. Vorgestern Abend beim Gassi gehen haben wir einen „neuen“ Rüden getroffen, der eine andere Art von Kommunikation benutzt. Dieser hatte Merlin etwas aggressiver angebellt, was Noa wiederum nicht gefallen hat und sie wollte den Rüden dann zu recht stutzen (da hat sie mal richtig böse geknurrt). Im ersten Moment war ich ziemlich überrascht, wie schnell die Kleine reagieren kann und wie viel Kraft sie hat.
Die Zusammenführung der Familienhunde, also unsere beiden und die beiden von meiner Schwägerin, hat erstaunlich gut geklappt. Gut, Merlin und Lucky kannten sich ja vorher schon und da Tiffy erst 5 Monate
alt ist, war das kein Problem. Lucky und Tiffy sind eher die Quirligen und es war erstaunlich zu sehen, dass Merlin und Noa gleichzeitig anfingen, die kleine Tiffy zu erziehen. Am vergangenen Wochenende waren wir bei den Großeltern in Sachsen-Anhalt und die Hundis mussten natürlich mit. Beide hatten im Kofferraum genug Platz um sitzen oder liegen zu können, aber Noa hat es bevorzugt, die
meiste Zeit nach hinten aus dem Fenster zu schauen. Die Fahrt haben beide sehr gut vertragen. Kaum angekommen war die erste Frage vom Opa mit einem Augenzwinkern, wie viele wir uns denn noch anschaffen wollten. Noa und Merlin haben die Nächte auf zwei Sesseln bei uns im Zimmer verbracht und unsere Großeltern waren von beiden begeistern, weil sie wirklich sehr lieb waren. Wir hatten auch beide zur Geburtstagsfeier der zweiten Oma mitgenommen. Dort war auch noch ein Hund. Sobald dieser sich Noa auch nur versucht hatte zu nähern, hat Merlin sofort das brummen angefangen. Er hat den anderen Hund nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen… Sonntags kam dann meine Schwägerin mit Familie und Hundis noch zum essen vorbei und alle vier sind durch den riesigen Garten getobt. Auch meinen Schwiegereltern ist aufgefallen, dass Noa, seit sie die Maus das erste Mal gesehen hatten, richtig toll aufgeblüht ist. Sie holt sich ihre Schmuseeinheiten ab, springt auch mal leicht hoch, geht richtig gerne spazieren und, klar, wenn die Futterschüssel klappert, dann steht sie Gewehr bei Fuß. Noa ist nach wie vor ein echtes Traummädel und hat alle Herzen im Sturm erobert! Viele liebe Grüße senden Anke, Martin, Gerd, Merlin, Noa und Lady.